Zukunftskonferenz am 30. Januar 2018 um 19.00 Uhr in der Mehrzweckhalle Lindau

Wie sollen sich die Orte Berka, Elvershausen, Gillersheim, Katlenburg und Lindau in der Gemeinde Katlenburg-Lindau in Zukunft entwickeln? Wie schaffen wir es, unsere Orte als Wohnstandort für junge Familien und Senioren mit attraktiven Versorgungsmöglichkeiten zu gestalten? Benötigen wir noch weitere Treffpunkte wie ein Dorfcafé oder einen Raum für Jugendliche und wo sollen diese am besten angesiedelt werden? Wird man in Zukunft den Weg zum Einkaufen oder zum Arzt mit dem „E-Dorfauto“, ein gemeinschaftlich genutztes Elektro-Auto, oder mit einem Bürgerbus zurücklegen können? Brauchen wir Rad-, Reit- und Wanderwege, um den Tourismus zu befördern? Wollen wir gemeinsame Maßnahmen zur Landschaftspflege umsetzen und Naturerlebnisangebote schaffen? Dies sind nur erste Beispiele, welche zur Entwicklung der Dorfregion beitragen können.

Für eine Zukunft in unserem ländlichen Raum!

Unter dem Motto „Für eine Zukunft in unserem ländlichen Raum!“ besteht am 30. Januar 2018 von 19.00 bis 22.00 Uhr in der Mehrzweckhalle Lindau die Möglichkeit, zu diesen Fragen Zielvorstellungen und Projekte zu entwickeln. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Vereinen, Verbänden und Institutionen sind herzlich eingeladen.

Bereits in der Auftaktveranstaltung am 9. Januar informierten sich fast 200 Bürgerinnen und Bürger über die Chancen, die mit dem Dorfentwicklungsplan verbunden sind. Die beiden beauftragten Büros KoRiS – Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung und Stadtlandschaft sowie das Amt für regionale Landesentwicklung, Geschäftsstelle Göttingen gaben einen Überblick über den anstehenden Erarbeitungsprozess, an dem jeder Interessierte mitwirken kann. Auch informierten sie über Fördermöglichkeiten, die mit dem Dorfentwicklungsplan verbunden sind. Förderfähig sind zum Beispiel die Erhaltung und Gestaltung von Bausubstanz mit ortsbildprägendem Charakter sowie die Umnutzung leerstehender Gebäude und Hofstellen für Wohn-, Arbeits-, Fremdenverkehrs-, Freizeit-, öffentliche, soziale oder gemeinschaftliche Zwecke. Aber auch andere Projekte, zum Beispiel zur Förderung von Basisdienstleistungen und der Grundversorgung sowie zur Entwicklung des ländlichen Tourismus, können Fördermittel erhalten.

In der Auftaktveranstaltung hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch Gelegenheit sich zu den Themenfeldern

  • Innenentwicklung – Leerstand – Baukultur
  • Wohnen – Versorgen – Mobilität
  • Dorfleben – Identität – Kultur
  • Dorfgrün- Naherholung – Landschaft – Klimaschutz
  • (Land-)Wirtschaft

einzubringen. In einer Arbeitsphase ergänzten sie die Stärken und Schwächen, die die Gemeinde Katlenburg-Lindau mit dem Antrag auf Aufnahme in das niedersächsische Dorfentwicklungsprogramm bereits herausgearbeitet hatten. Zudem hatten sie Gelegenheit erste Projektideen einzubringen – denn erfahrungsgemäß haben viele Teilnehmenden bereits konkrete Vorstellungen, was genau sie gerne in die Tat umsetzen würden. Dabei kam bereits eine umfangreiche Sammlung an Projektideen zusammen.

Kommende Konferenz am 30. Januar

In der kommenden Zukunftskonferenz am 30. Januar in Lindau wird auf dieser Grundlage eine Zukunftsvision entwickelt. Auch besteht Zeit und Raum, die Projektideen zu konkretisieren.

Gestalten Sie die Zukunft der Dorfregion „Wir 5 im Rhumetal“ aktiv mit, Ihre Vorstellungen sind hier gefragt! Um die Zukunftskonferenz optimal vorbereiten zu können, wird unter 0511/590974-30 oder loeffler@koris-hannover.de um Anmeldung gebeten. Natürlich haben auch Kurzentschlossene noch die Möglichkeit an der Veranstaltung teilzunehmen. Tanja Frahm und Ramona Löffler vom Planungsbüro KoRiS sind nicht nur für die Organisation der Veranstaltungen zuständig, sondern stehen Ihnen bei Fragen zum Entwicklungsprozess in der Dorfregion Wir 5 im Rhumetal gerne zur Verfügung.

 

Als Anhang noch der Flyer Einladung Flyer ZuKo_30.1.18